So läuft ein Inhouse-Kurstag ab
Stand: 19.10.2026
Beim Inhouse-Kurs kommen wir in euren Betrieb. Der fachliche Rahmen ist vorgegeben, die Organisation drumherum gestaltet ihr mit. Hier steht, was feststeht und was ihr selbst festlegen könnt.
Der zeitliche Rahmen
Die Länge ist nicht verhandelbar — sie ergibt sich aus dem DGUV Grundsatz 304-001. Alles andere schon.
- Ausbildung und Fortbildung: je 9 Unterrichtseinheiten
- Eine Unterrichtseinheit: 45 Minuten
- Mit Pausen ergibt das einen vollen Tag — üblicherweise von morgens bis zum späten Nachmittag
Was ihr festlegt
- Termin und Uhrzeit: auch Randzeiten oder Samstage sind möglich
- Teilnehmerkreis: wer teilnimmt, entscheidet ihr — sinnvoll ist eine Mischung aus Schichten und Abteilungen
- Schwerpunkte: Wir gehen auf eure Gefährdungen ein. Wer mit Maschinen, Chemikalien oder im Außendienst arbeitet, braucht andere Beispiele als ein Büro.
Was ihr vorher klären solltet
Erfahrungswerte, keine Vorschrift — aber das sind die Punkte, an denen es in der Praxis am häufigsten hakt.
- Vertretung während des Kurses: Die Teilnehmenden sind den ganzen Tag gebunden. Wer übernimmt Telefon, Empfang, Schicht?
- Verpflegung: Es wird viel geübt und gesprochen. Getränke und eine Möglichkeit für die Mittagspause machen den Unterschied.
- Kleidung: Geübt wird kniend am Boden. Ein kurzer Hinweis vorab an alle spart Unbehagen bei denen, die im Anzug erscheinen.
- Namensliste: Für die Bescheinigungen brauchen wir die Namen korrekt geschrieben — am besten schon vorab statt am Kursmorgen.
Nach dem Kurs
- Jede teilnehmende Person erhält eine Teilnahmebescheinigung
- Die Bescheinigung selbst hat kein Ablaufdatum — betriebliche Ersthelfer brauchen in der Regel alle zwei Jahre eine Fortbildung (§ 26 Abs. 3 DGUV Vorschrift 1)
- Für Betriebe behalten wir die Fristen im Blick und melden uns rechtzeitig vor Ablauf
Ihr habt keinen passenden Raum?
Das ist kein Ausschlusskriterium — sprecht uns an, dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung in eurer Nähe.
