Ist ein Schulsanitätsdienst Pflicht?
Kurz: In der Regel nein — und trotzdem lohnt er sich. Ein Schulsanitätsdienst ist für die meisten Schulen keine gesetzliche Pflicht. Was Pflicht ist, ist etwas anderes, und der Unterschied entscheidet, worauf sich eine Schule berufen kann.
Pflicht ist die Erste-Hilfe-Organisation — nicht der Schulsanitätsdienst
Der Schulträger gilt als Unternehmer im Sinne der <strong>DGUV Vorschrift 1</strong> und muss eine wirksame Erste Hilfe an der Schule sicherstellen — mit ausgebildeten Ersthelfern, Material und Organisation. Das ist die <strong>Pflicht</strong>. Der Schulsanitätsdienst ist eine <strong>empfohlene Form</strong>, diese Pflicht zu erfüllen und mit Leben zu füllen — aber nicht das gesetzliche <em>Ob</em>, sondern ein mögliches <em>Wie</em>.
Warum wir das so genau unterscheiden
Man liest oft, ein Schulsanitätsdienst sei „vorgeschrieben“. <strong>Das ist er in den meisten Ländern nicht.</strong> Kultusministerien, DGUV und Unfallkassen <strong>empfehlen</strong> ihn nachdrücklich und unterstützen seinen Aufbau — eine Empfehlung ist aber keine Pflicht. Wir schreiben das so genau, weil eine Schule, die den Unterschied kennt, besser entscheidet als eine, der man eine Pflicht vorredet.
Was Ländersache ist
<strong>Vorsicht bei allen Detailzahlen:</strong> Ob und wie ein Schulsanitätsdienst geregelt ist, unterscheidet sich zwischen den 16 Ländern. Wer eine bundesweite Zahl nennt, rät.
Was wir übernehmen
Unabhängig von der Rechtslage ist unser Angebot konkret:
Was eine Schule davon hat
<strong>Erfahrungswerte</strong> aus unserer Arbeit mit Schulen — kein rechtliches Muss, aber die Gründe, aus denen Schulen es tun: